wieder ein Stadtfest

Und wieder ein Stadtfest!

Diesmal aber in Seifhennersdorf! Wer diese Stadt nicht kennt, der hat was verpasst. In einer der schönsten Gegenden Deutschlands, der Oberlausitz, ist diese kleine Stadt zu finden. Und am letzten Wochenende im August wird wie immer Stadtfest gefeiert. Den Veranstaltungsplan findet man hier! Falls noch eine Übernachtung gesucht wird, ich empfehle www.franzehaus.de!

Und wer einfach mal einen entspannten Urlaub in der Oberlausitz verbringen will, wandern, radeln oder einfach nur ausspannen, der ist unter www.franzehaus.de genau richtig und natürlich herzlich willkommen.

Also, kommt vorbei und fühlt euch wohl!

Stadtfest in Dresden

Trotz Brückenstreit und anstehendem Welterbetitelverlust, jetzt wird erst einmal Stadtfest gefeiert!

Vom 15. bis 17. August sind sich alle Dresdner und auch alle Dresdenbesucher wieder einig, es wird gefeiert, was das Zeug hält. Nach all den Widrigkeiten der letzten Wochen, speziell im Streit um die Waldschlösschenbrücke, ist endlich mal wieder ein richtig großer Akt in der sächsichen Landeshauptstadt geplant. Wer mehr wissen will, der schaut einfach mal unter stadtfest-dresden

was so los ist am nächsten Wochenende! Ich denke, es ist für jeden etwas dabei! Und für die Besucher der Stadt, die es etwas ruhiger haben wollen, die sollten vielleicht überlegen, ob sie nicht doch ein anderes Wochenende wählen. Es kann zumindest garantiert werden, dass die Altstadt wieder richtig voll wird. Wer also Dresden genießen möchte, weil er es noch nicht kennt, der muss sich auf viele Menschen, gerade am Samstag, einstellen und sollte dies auf keinen Fall als Maßstab nehmen.

In diesem Sinne wünsche ich jedoch trotzdem allen viel Spaß am Stadtfestwochenende. Es wird ein Fest!!!

Dreht sich´s zünftig - dreht sich´s künftig

Unter diesem Motto findet am kommenden Wochenende das 18. Elbhangfest an einem der schönsten Plätze Dresdens statt. Vom 27. bis 29. Juni kann man wieder am Loschwitzer Elbhang vom Blauen Wunder bis nach Pillnitz feiern, was das Zeug hält.

Höhepunkt ist am Samstag der traditionelle Festumzug. Dabei wird das heimische Handwerk im Mittelpunkt der insgesamt 35 Bilder stehen. Ein weiteres Novum wird in diesem Jahr der Nachtumzug sein. Samstag, ab 21 Uhr zieht dieser von Pillnitz in Richtung Loschwitz, ein Zug der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Dann wird die Dunkelheit mystisch erhellt sein. Man darf gespannt sein.

Über 400 Veranstaltungen warten entlang der 7 Kilometer Festmeile auf Ihre Besucher und Feierlustige. Bei Wein und anderen kulinarischen Genüssen wird für jeden etwas dabei sein. Mehr über das 18. Elbhangfest in Dresden findet man unter: www.elbhangfest.de

Viel Spaß!

Ratgeber - Tourismus

Einen sehr interessanten Kurztipp konnte ich in der letzten Woche im Dresdner Wochenkurier lesen: Unter der Überschrift “Mit saisonaler GEZ-Anmeldung sparen” wurde daraufhin gewiesen, dass man als Vermieter eines Ferienobjektes (z. Bsp. als Hotel- oder Gasthofinhaber oder aber auch als Vermieter von Ferienwohungen und -häusern) seit Kurzem die Möglichkeit hat, seine in den Häusern befindlichen Radios und TV-Geräte saisonal befristet bei der GEZ anzumelden. Diese Information kam vom Deutschen Tourismusverband. Bisher musste man, selbst wenn man nicht ganzjährig vermietete die volle Jahresgebühr an die GEZ abführen. Zwei Haken gibt es jedoch trotzdem noch an der ganzen Sache. Zum Einen wird die zeitweilige Gebührenbefreiung nur gewährt, wenn der Betrieb für mindestens 3 Monate innerhalb eines Jahres eingestellt wird (welcher Vermieter kann sich eigentlich eine so lange Pause leisten?). Zum Anderen muss hierfür ein Antrag bei der Rundfunkanstalt gestellt werden, in dem die saisonale Schließung auch noch glaubhaft dargestellt werden muss (Also am Besten Flugtickets für die Malediven oder Spanien beilegen, aus denen hervorgeht, dass man 3 Monate weg ist. Und dann aber aufpassen, dass man nicht über den Jahreswechsel fliegt, weil sonst kommt man unter Umständen wieder nicht auf seine 3 Monate!).

Also ich kann mir persönlich noch nicht richtig vorstellen, wem diese Alibibefreiung was nützen soll. Aber am Ende hat ja immer irgendeiner was davon. Interessant zu wissen ist es jedoch allemal.

neue Ideen um die Waldschlösschenbrücke - DIE ZWEITE

Der große Guru der Dresdner Brückenprobleme hat sich mal wieder in einem kurzen Film über die Situation (ob nun neue Brücke oder Tunnel) geäußert. Diese seine Gedanken sollte man sich wohl mal durch den Kopf gehen lassen!!!

nie wieder die Bahn verpassen

Mal wieder ein paar gute Neuigkeiten aus Sachsens Landeshauptstadt Dresden, auch wenn die Biergartensaison fast vorbei ist. Dresden hat jetzt, und das ist nicht nur hierzulande einzigartig, den ersten Biergarten mit einer „Straßenbahnabfahrtstafel“. Nun werden manche fragen: „Was soll daran neu sein?“ Diese Abfahrtstafeln, im übrigen vollelektronisch, findet man bisher nur an den Haltestellen. Durch sie wird man freundlich informiert, wie lange es noch dauert, bis die richtige Bahn kommt oder welche Alternative man hat.

Der Dresdner Biergarten „Schillergarten“, direkt am Blauen Wunder gelegen, hat sich solch eine elektronische Anzeigetafel angeschafft. Von dieser kann man dann genau beobachten, wann die nächste oder vielleicht auch letzte Bahn nach Hause an der nahen Haltestelle „Schillerplatz“ abfährt und welche Anschlüsse man hat. Eine äußerst praktische Sache, da man jederzeit aktuell entscheiden kann, ob es noch für ein zweites Bierchen reicht oder ob, wenn man dann jetzt austrinkt, auch in der nächsten Zeit eine Straßenbahn oder ein Bus abfährt. Diese, wie ich finde tolle Einrichtung – im übrigen in Zusammenarbeit mit den Dresdner Verkehrsbetrieben entstand – erspart einem das lästige Auswendiglernen des Fahrplans oder das endlos scheinende Warten an der Haltestelle. Wie oft hat man sich schon geärgert, dass die Straßenbahn einem gerade vor der Nase weggefahren ist und man sich in der nun entstandenen Wartepause gut und gern noch ein Bier hätte gönnen können.

Ob die Idee mit der Anzeigetafel nun mehr Kunden in den „Schillergarten“ lockt, das sei mal dahingestellt, aber ich könnte mir vorstellen, dass es durchaus Nachahmer geben könnte. In diesem Sinne: „Prost!“

neuer Akt im großen Dresdner Kaspertheater “Waldschlößchenbrücke”

So schnell kann es gehen! Wenn die Deutschland und die Welt bisher noch nicht über Dresden gelacht hat, dann wird dies spätestens jetzt geschehen. Ich konnte die Nachricht, die ich erst heute in der Zeitung lesen durfte, selbst kaum fassen.

Der Baubeginn der „Waldschlößchenbrücke“, der vom Dresdner Regierungspräsidium auf den Montag, den 13. August (dazu auch meinen Beitrag unten) festgelegt wurde, ist wiedereinmal gekippt worden. Diesmal gestern vom Dresdner Verwaltungsgericht. Bemängelt wurde durch die Richter, dass im Planfeststellungsverfahren nur ungenügende oder widersprüchliche Aussagen zum Schutz der durch den Bau der Brücke betroffenen Tierarten gemacht wurden - hiervon betroffen ist insbesondere die „Kleine Hufeisennase“, eine vom Aussterben bedrohte Fledermausart. Ausschlaggebend für die Dresdner Richter war ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom Januar 2007, welches eine andere Straßenbaumaßnahme unterband, mit der Begründung, europäische Standards hätten sich geändert.

Die Bagger werden also am Montag stillstehen. Ein weiterer Akt im großen Brückenstreit zu Dresden hat somit begonnen. Brückengegner sehen sich wiedereinmal bestärkt, verstehen aber diesen vorläufigen Baustopp auch als Chance, nach Alternativen zu suchen, mit denen auch ein Erhalt des Weltkulturerbetitels möglich wäre. Vielleicht ja doch ein Tunnel?

Die Brückenbefürworter sind enttäuscht und verbittert. Immer wieder wird der Bürgerentscheid hervorgeholt, in dem sich ja eine Mehrheit der Dresdner für “eine” Brücke entschieden hatte. Nur welches Brückenmodel, das stand nicht zur Wahl. Die Landesregierung um Ministerpräsident Milbradt und das Regierungspräsidium haben bereits angekündigt, weitere rechtliche Schritte zu prüfen. Möglich wäre hierbei die Beschwerde gegen die Entscheidung beim Oberverwaltungsgericht Bautzen. Dieses wäre dann wieder einmal das Zünglein an der Waage - wie bereits schon zweimal in diesem Jahr geschehen. Bestätigen die Richter in Bautzen das Urteil des Verwaltungsgerichtes Dresden, dann erwartet uns ein Rechtsstreit, der sich gut und gerne drei Jahre hinziehen kann. Ein Brückenbau ist jedoch während des Verfahrens nicht möglich. Jedoch ist meine persönliche Meinung, das OVG in Bautzen wird wohl eher gegen die Richter in Dresden entscheiden (ist eher so eine Bauchmeinung von mir!). Dann wird der Bau beginnen. Aber das Kaspertheater in Dresden geht weiter…

13. August, der Tag des Mauerbaues - und der Osten baut schon wieder

Am 13. August 2007, auf den Tag genau 46 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer, wird im Osten schon wieder gebaut. Diesmal zwar keine Mauer, aber wieder ein riesiges Stück Geschichte, worüber das Volk erneut streitet - die Waldschlößchenbrücke. Wie hat heute jemand geschrieben: “… mal wieder wird über das Volk hinwegentschieden…”. Nun, das trifft es nicht ganz. Schließlich haben sich die Bürger Dresdens am 13. Februar 2005 mehrheitlich für den Bau einer neuen Elbquerung ausgesprochen. Und diesem Ansinnen wird jetzt Rechnung getragen. Was damals natürlich niemande ahnen konnte, diese Brücke steht nicht im Einklang mit dem Weltkulturerbetitel.

Aber jetzt wollen wir doch mal ehrlich sein, was ist dem Dresdner und seinen Besuchern eigentlich wichtiger, rollender Straßenverkehr oder ein UNESCO-Titel? Ich stelle mich jeden Freitag brav am Blauen Wunder - eine Brücke über die Elbe, so legendär, wie alt - an, um dann doch nach 45 min. endlich auf der anderen Elbseite zu sein. Macht ja nix, dafür steh ich im Elbtal, besser im Weltkulturerbeelbtal, rum und verpulvere meinen Benzin. Ein Hoch auf die Umwelt.

Aber ich will hier nicht schimpfen. Am 13. August diesen Jahres geht es los. Fast sieben Jahre nach dem ersten Spatenstich wird auf der linken Elbseite Dresdens mit dem Bau begonnen. Ein Monstrum wird entstehen. Aber wahrscheinlich werden wir uns auch daran gewöhnen, wie ja an so viele Bauten der Neuzeit. Und warum - frage ich mich - soll die Aberkennung des Welterbetitels die Touristen vergraulen? Ist es denn nicht gerade ein Besuch der Stadt wert, die als erste und vielleicht auch einzige ihren so hochgelobten Titel verloren hat? Sollte man denn nicht gerade wegen dieser Schmach mal schauen, wie schrecklich es in Dresden jetzt eigentlich aussieht? Ich glaube und hoffe natürlich auch, dass dieser Brückenbau und die Aberkennung des Welterbetitels den Touristenstrom nach Dresden nicht abebben lassen wird.

Eine kleine Geschichte hierbei noch am Rande: Auch Venedig bekommt seit kurzem eine neue Brücke. Und dieser Brückenbau ist mittlerweile auch schon seit 1997 geplant. Ein 94 Meter langer Bogen aus Stahl wird jetzt genau über den Canal Grande gespannt. Was für ein Frevel! Ich glaube, diese Stadt Venedig kann ich nun nicht mehr besuchen. Wie soll denn das aussehen, mit so einer neuen Brücke?

In diesem Sinne… ;-)

das Zittauer Gebirge - das wohl kleinste Mittelgebirge Ostdeutschlands

Wer liebt sie nicht, die gemäßigten deutschen Mittelgebirge. Im Winter zwar nicht immer unbedingt schneesicher, dafür aber im Sommer mit milden Temperaturen immer wieder ein Paradies für den Wandersmann, der nicht ganz so steile Berge erklimmen will. Eines dieser Mittelgebirge, wohl auch das kleinste ostdeutsche, ist das Zittauer Gebirge.

Schon seine Lage im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen macht es zu einem besonderen Anziehungspunkt und bildet mit dem benachbarten Riesengebirge das südöstlichste Ende der Nord-Ostsee-Wasserscheide. Grob gesagt heißt das, Flüsse, die östlicher als vom Zittauer – und Riesengebirge entspringen, fließen in die Nordsee – ein Beispiel hierfür ist die Oder. Flüsse die hingegen weiter westlich entspringen – so die Elbe – fließen in die Nordsee.
Durch seine Lage im Grenzgebiet zu Tschechien und Polen finden wir im Zittauer Gebirge auch viele grenzüberschreitende Wanderweg – wie z. Bsp. durch das Lauschehochmoor. Die Lausche, als höchster Berg des Zittauer Gebirges, bringt es immerhin auf 793 m.

Was manche Urlauber vielleicht gar nicht wissen und wahrscheinlich eher in Kletterkreisen bekannt ist, das Zittauer Gebirge kann auch mit einigen Kletterfelsen aufwarten. Im Gegensatz zur bekannteren Sächsischen Schweiz spielen die knapp 80 Gipfel wohl eher eine untergeordnete Rolle, weil das Klettern nach Sächsischen Regeln, die auch im Zittauer Gebirge durchaus ihre Gültigkeit haben, als ein sehr schweres Klettern gilt. Ich selbst habe vor Jahren einmal den Klettersteig am „Nonnenfelsen“ probiert und fand dort meinen Einstieg in meine eigene kleine Kletterwelt.

Wie bereits erwähnt, sind Mittelgebirge ja eher nicht so schneesicher, wie vielleicht die Alpengegenden. Aber der Winter 2006/2007 sollte da auch nicht unbedingt, so hoffen alle Wintersportler und Skiliftbetreiber, sehr repräsentativ gewesen sein. Im Zittauer Gebirge kann man neben den zwei Liftanlagen in Lückendorf und am Lauschehang in Waltersdorf auch zahlreiche wunderschöne Waldskiläufe durchführen. Ein sehr umfangreiches Netz an gespurten Loipen lädt auf alle Fälle bei reichlich Schnee jeden begeisterten Skiläufer ein.

Eine sehr gute Möglichkeit in das Zittauer Gebirge zu reisen bietet dem neugierigen Urlauber die „Bimmelbahn“. Diese Schmalspurbahn fährt von der Kreisstadt Zittau mehrmals täglich nach Oybin oder Jonsdorf mitten hinein, in die wunderbare Gebirgswelt. Dabei fährt man noch unter Schnaufen und Dampfen mit einer echten Dampflok, wie zu alten Zeiten. Neben dieser Attraktion bietet das Zittauer Gebirge natürlich noch eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, sich seinen Urlaub aktiv zu gestalten. Sehenswert sind auf alle Fälle die alte, aus dem Jahr 1734 stammende, Bergkirche und die Klosterruine am Berg Oybin. Aber auch die Eissporthalle, das Gebirgsbad und die Waldbühne in Jonsdorf ziehen immer wieder zahlreiche Besuch in ihren Bann. Das Gebirgsbad gilt sogar als ein Geheimtipp, denn dort ist das Wasser immer etwas kühler, als in anderen Freibädern, weil es von einer natürlichen Gebirgsquelle gespeist und somit immer mit frischem und kaltem Gebirgswasser versorgt wird.

Wer also gern einmal dieses wunderbare Kleinod besuche möchte, der kann ganz einfach auf meiner Website unter www.franzehaus.de eine Buchungsanfrage starten. Bei mir im Haus ist jeder herzlich willkommen. Von dort aus hat man so einige Möglichkeiten, Ausflüge im Gebirge – ob nun zu Fuß, mit der “Bimmelbahn” oder mit dem Rad – zu unternehmen. Und natürlich auch die „Kletterfreaks“ unter den Urlaubern sind immer gern gesehene Gäste. :-)

neue Ideen um die Waldschlösschenbrücke

Ob wir in Dresden nun eine neue Elbquerung brauchen oder nicht, dass sind endlose Diskussionen. Etwas andere Betrachtungsweisen konnte ich unlängst bei youTube finden. Der Haus- und Hofkomiker von Dresden, Olaf Schubert, bringt uns dort in einem kleinen Beitrag seine - vielleicht nicht ganz so ernst gemeinte - Ansicht zum großen Brückenstreit in Dresden dar. Ein wirklich sehr interessanter Film über Alternativen, über das Ob und Warum. Und wie gesagt, Dresden ist schön, aber auch hier nimmt man nicht immer alles so “bierernst”.